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Infobörse zur hauswirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung

Wie wird Hauswirtschaft sichtbar, bekommt Wertschätzung und wie kann ich damit Geld verdienen?

18.00 – 19.30 Uhr Infobörse
In dieser Zeit stehen für Menschen, die sich eine hauswirtschaftliche Ausbildung vorstellen können, Bildungsträger für Aus- und Weiterbildung bereit.  Hauswirtschaftliche Dienstleister geben Auskunft, wie die Tätigkeit konkret aussehen kann. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter informieren zu Fördermöglichkeiten.

Wer soll sich angesprochen fühlen?
– Junge Menschen, die am Beginn ihrer Berufstätigkeit stehen und sich gut informieren möchten.
– Frauen, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollen. Die in der Familienphase erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind eine sichere Grundlage für eine fundierte hauswirtschaftliche Ausbildung.
– Berufstätige Menschen, die nach einer anderen Tätigkeit Ausschau halten.

19.30 Uhr Abendveranstaltung
Ohne Hauswirtschaft ist kein Staat zu machen!  Vortrag von Frau Uta Meier-Gräwe

Ein kurzes Statement zu ihrem Vortrag und eine sehr kurze Vita  finden Sie nachstehend:.

Im Vortrag wird die nach wie vor unterschätzte Bedeutung hauswirtschaftlicher Dienstleistungen für einen gelingenden Alltag zwischen Beruf und Familie herausgearbeitet.  Frauen sind so gut ausgebildet wie nie zuvor, ihre beruflichen Kompetenzen werden in Zeiten von Fachkräftemangel gefragter denn je. Aber: nach der Geburt von Kindern bleiben zu viele Mütter zu lange weit unter ihren beruflichen Möglichkeiten und riskieren, in Altersarmut zu enden. Sie finden sich in kleiner Teilzeit oder Minijobs wieder, weil die häusliche Sorgearbeit überwiegend an ihnen hängt. Welche Wege können aus diesem Dilemma herausführen? Warum würden von einer Entlastung dieser Art alle profitieren und ein sinnstiftender Berufssektor jenseits von Schwarzarbeit entstehen?

Fakt ist auch: eine gute hauswirtschaftliche Grundversorgung ist die Basis für erfolgreiches pädagogisches, therapeutisches und pflegerisches Handeln. Deshalb wurde im Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht eine ganzheitliche Strategie zur Aufwertung von SAHGE-Berufen gefordert – ausdrücklich unter Berücksichtigung des „H“ für Hauswirtschaft.

Univ.-Prof.`in em. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe

Leitung des Lehrstuhls für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (1994-2018); Leiterin des Kompetenzzentrums „Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen“ (2013-2018),
Mitglied der Sachverständigenkommission zur Erstellung des Ersten und Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung (2011-2017).,
Mitautorin des Equal Care Manifests (2020).
Kolumnistin beim Handelsblatt zum Thema Carearbeit

Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Bündnis von Institutionen und Verbänden. Das sind: Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt /Agentur für Arbeit, Amt für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung, Deutscher Evangelischer Frauenbund – sowohl Bundesverband  als Landesverband Bayern e.V., Gleichstellungsstelle des Landkreises Roth,  Kulturfabrik Roth, Jobcenter Roth, VHS des Landkreis Roth, verschiedene Anbieter für hauswirtschaftliche Berufe AWO, Caritas, BRK und selbstständige  Anbieter von haushaltsnahen Dienstleistungen.

Flyer

 

Datum:
5. Juli, 18:00 - 21:30
Kulturfabrik Roth
Kulturfabrik Roth
Stieberstraße 7
91154 Roth
Deutschland
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