
Schule geschafft – was jetzt?
Der Schulabschluss fühlt sich an wie ein Zieleinlauf – und direkt danach kommt die große Frage: Wie geht’s weiter? Genau dafür fand der digitale Elternabend des Netzwerks Unternehmerfabrik, des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Roth‑Schwabach, Sabine Saekel, und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg statt.
92 Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche nahmen teil. Mit großartiger Unterstützung des Schulamts, engagierter Schulvertreter und Ausbilder wurde deutlich: Berufsorientierung gelingt nur gemeinsam.
Die zentrale Botschaft des Abends war entlastend und ermutigend: Nicht der geradlinige Weg zählt, sondern der richtige für die eigene Persönlichkeit. Dies zeigten drei junge Karrierestarter eindrucksvoll:
Johannes Pickart erkannte nach Abitur und Homeschooling, dass Bildschirmarbeit nicht seine Welt ist. Heute ist er glücklich mit brillantem Abschluss zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei Elektro Pickart – dort, wo Denken und Handwerk zusammenkommen.
„Ich habe gemerkt: Ich will sehen, was ich schaffe – und abends stolz auf meine Arbeit schauen.“
Elias Aaron Hennig entschied sich nach dem Abitur zunächst für ein FSJ in der Pflege, bevor er seine Begeisterung fürs Handwerk entdeckte und die Zimmerer-Ausbildung bei Manuel Schiffer Bautechnik & Holzbau begann.
„Der Umweg war wichtig. Erst dadurch wusste ich, was wirklich zu mir passt.“
Fabian Henglein fand seinen Weg über den Abbruch einer kaufmännischen Ausbildung und einen Probearbeitstag in eine technische Ausbildung bei CG TEC Carbon und Glasfasertechnik GmbH – heute mit eigener Verantwortung.
„Aufhören war kein Scheitern, sondern der Start in etwas Passenderes.“
Als konkretes Orientierungstool wurde die Plattform www.ausbildung-roth.de vorgestellt – mit regionalen Ausbildungs- und dualen Studienangeboten auf einen Blick.
Yvonne Kinzelmann und Michael Ackermann, Berufsberater im Team von Michael Scheuerlein der Agentur für Arbeit, zeigten anschaulich die vielfältigen Wege der Berufswahl und informierten über die Angebote der Berufsberatung.
Fazit: „Der nächste Startschuss muss kein Sprint sein – aber mit dem Blick auf die eigenen Stärken, starken Partnern und etwas Mut wird daraus ein erfolgreicher Lauf.“
Text und Bild: Unternehmerfabrik Sabine Saekel
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