Positive Entwicklung im Landkreis
WIRTSCHAFT Regionale Ausbildungsplätze bei Jugend immer gefragter.
Im Rahmen der zweiten Arbeitskreissitzung „Schule-Wirtschaft Roth-Schwabach“ – unter Leitung der Unternehmerfabrik im Landkreis Roth – tauschten sich gut 80 Vertreter von Schulen und Unternehmen über die aktuelle Entwicklung im Bereich der regionalen Situation auf dem Berufsausbildungsmarkt aus.
Dabei durfte festgestellt werden, dass der Anteil der Auspendler – entgegen dem bisher anhaltenden Trend – mehr als rückläufig ausfällt. „Eine durchaus positive Entwicklung im Landkreis Roth und der Stadt Schwabach“, fasst Sabine Saekel von der Unternehmerfabrik zusammen. Zudem setzten sich die Gremiumsmitglieder mit dem Thema „Absentismus“, das regelmäßige Fernbleiben am Arbeitsplatz, auseinander und arbeiteten entsprechende Lösungen aus. Dabei wurden nicht nur die Auslöser, wie Drogen oder sozial-psychologische Probleme, erörtert. Oftmals würden Arbeitergeber in solchen Fällen erst gar nicht wissen, an wen sich in solchen Situationen gewandt werden müsse. Eine mit Unternehmen gemeinsam erarbeitete TOOLBOX als Kontaktliste für Firmen in der Region mit hilfreichen Kontaktdaten und Tipps ist bereits online. Informationen über Workshops und Seminarangebote sind für Unternehmen bereits im Internet (www.ausbildung-roth.de) abrufbar, wurde mitgeteilt. „Die Plattform stellt einen Mehrwert für Unternehmen sowie das Ausbildungspersonal dar.“
Ein weiteres Ergebnis der Dialogrunde wurde ebenso auf den Weg gebracht: Das neue Format von Ausbildertreffen soll im Frühjahr fortgesetzt werden. Die Kommunikation untereinander habe sich bewährt. Zudem würde sich die intensive Vernetzung der Schulen mit Unternehmen und das Engagement beider statistisch positiv auswirken. „In Gesprächen mit Unternehmen wird zusammenfassend in allen Branchen deutlich: Suche nach einem perfekten Ausbildungsplatz findet immer öfter in unmittelbarer Nähe des Wohnortes statt, Jugendliche möchten in der Region bleiben und Fahrtzeit sparen,“ fasst Saekel zusammen. „Leben anstatt nur Arbeiten“, sei die aktuelle Devise.